Loveparade…Trauer und Schrecken
Den dichtesten Report lieferte am Sonntagabend (25.07.) Spiegel TV und erhielt dafür Top Quoten. Erschreckend wieviele Zuschauer im TV an der Massenpanik teilnahmen – könnte man auf der einen Seite meinen.
Auf der anderen Seite kann man aber auch sagen, dass es für die Aufklärung gut war, dass die Hamburger Redaktion live vor Ort war und erlebte wie die Partystimmung kippte und somit die Katastrophe begann.
Niemand bei Spiegel TV hatte damit gerechnet, dass es so enden wird, sondern war nur darauf aus die größte Party Europas aufzuzeichnen.
Das Format ist dann aber immer und überall dabei, sprich begleitet auch die Polizei und Ordnungskräfte oder ist im Krankenhaus vor Ort.
Die Journalisten von Spiegel TV stellten früh die richtigen Fragen und machten damit auf das undurchdachte Sicherheitskonzept aufmerksam und waren überall gleichzeitig vor Ort. Erst als es die ersten Toten gab, wurde Alarm gegeben – Spiegel TV war zu dem Zeitpunkt schon in der Klinik und zeigte das hektische Chaos.

Erschreckende TV-Sequenzen und Zeugnisse der Tragödie lieferten die Journalisten und Autoren aus erster Hand und stellen dar wir defensiv und letztlich zynisch die Reaktionen der Organisatoren und Verantwortlichen bei Stadt und Ämtern ausfielen. Keiner stellte sich der Schuldfrage und alles schien genauso planlos zu verlaufen, wie es auch schon im Vorfeld offensichtlich bei der Genehmigung der Veranstaltung gelaufen sein muss. So recht weiss keiner, was er dazu sagen soll, was er davon halten oder darüber denken soll und vorallem wie man nun damit umgehen soll.
Trauer, Entsetzen, Enttäuschung und Wut treffen aufeinander und müssen erstmal verarbeitet werden.
Wir möchten unser Beleid den Trauernden aussprechen.












