Nördlicher Osten von Ibiza

Figueral //
Zwischen den Stränden Aguas Blancas und Platja des Figueral befindet sich ein sehr steiler und klippenreicher Küstenabschnitt, mit einem markanten Felsen, der aufgrund seiner Form „Es Paller des Camp“ (Heuhaufen) genannt wird. Wald und Wiesen, Felder bestimmen ansonsten das Hinterland von Platja des Figueral, das sehr natürlich geblieben ist.
Der Strand dagegen wandelte sich zu Beginn des ibizenkischen Fremdenverkehrs schon zu einer kleinen touristischen „Hochburg“ mit einfachen, familiären Hostals, die eine preisgünstige Alternative in diesem Teil der Insel abgeben. Die beim deutschen Publikum beliebte zusammenhängende Clubanlage Cala Verde und Cala Blanca (Hotelkette Invisa; www.invisa-hoteles.com) mit insgesamt mehr als 550 Zimmern entstand erst viel später.
Platja des Figueral kann aber vorallem stolz auf seinen hunderte Meter langen feinen Sandstrand sein, der im Sommer zwar ziemlich voll ist, sich aber auf dieser Länge doch relativ gut verläuft. Direkt hier am Strand entstand in den Sechzigerjahren das nun älteste Quartier vor Ort.

Der freundliche Familienbetrieb „Es Alocs“ beherbergt immernoch 25 schlicht möbilierte saubere Zimmer und hier spricht man auch deutsch. Reservierungen/Anfragen können Sie unter hostalalocs@hotmail.com vornehmen.
Wassersportangebote sorgen hier für aktive Unterhaltung, Sonnenschirme und Liegenverleih laden zum Entspannen ein. Dank der guten Infrastruktur ist der Strand gut zu erreichen.
Von Mitte Mai bis Mitte Oktober von/nach Santa Eulària fährt montags bis freitags dreimal und samstags ein Mal täglich Busse von Empresas H.F. Vilas (Linie 23). Zur Hauptsaison sogar noch häufiger. Zudem bestehen auch Verbindungen zur Cala de Sant Vicent.
Fährt man nur ein klein wenig weiter entdeckt man die landschaftlich reizvolle, ruhige Bucht Pou des Lleó, die besonders durch ihre abgeschiedene Lage lockt. Die von Fischerhäusern umgebene kleine Bucht mit ihrer felsigen Küste bietet gute Schnorchelmöglichkeiten.
Die fast unverbaute Umgebung mit vielen Feldern und Wäldern bietet ein herrliches Umfeld für Spaziergänger bis in das Gebiet in Richtung
Caps Punta d´en Valls mit dem gleichnamigen, einsamen Wachtturm. Dieser wurde im 18. Jahrhundert errichtet und vor knap 30 Jahren restauriert. Von hier oben hat man einen unglaubliche Aussicht über die Küste im Nordosten der Insel!
Der kleine Strand mit einem „Kiosco“ ist einfach idyllisch und selbst Schnorchler sprechen von paradiesischen Verhältnissen. Über eine Abzweigung der Straße von Sant Carles zur Platja des Figueral erreicht man dieses unberührte Fleckchen Natur auf Ibiza.
Essen kann man im Fonda Pou des Lleó nicht weit vom Strand.
Das Restaurant hat sich auf Fisch und Paellas spezialisiert +34 971 33 52 74. Auch von hier und von vielen Punkten der nördlichen Ostküste zu sehen, liegt nur knapp zwei Kilometer vor dem Kap der Punta d´en Valls die Insel Tagomago. Das 90 Hektar große Eiland ist heute ausser einem Leuchtturm und einer einzigen Villa aus den 80-er Jahren, die erst jetzt wieder auf den neusten Stand gebracht wurde, unbebaut. Man munkelt schon im 8. Jahrhundert wäre diese Insel besiedelt gewesen und zwar als Stützpunkt von Piraten ehe am Ende des 19. Jahrhundert ein kleines Fischerdorf erbaut wurde. Heute steht die Insel unter Naturschutz und kann nur für ganz besondere Zwecke gemietet werden, wenn wir an die Hochzeit im Sommer 2008 von Sabine Christiansen zurückdenken. Ansonsten lebt hier im Sommer eine Kolonie der seltenen Eleonorenfalken.




















